Schmetterling fördert Klinikum Kassel mit 73.000 Euro

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Feierlicher Projektstartschuss mit Schirmherrin Ursula Bouffier

Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle im Klinikum Kassel unterstützt und begleitet Krebspatienten und ihre Angehörigen im Umgang mit den Herausforderungen einer Krebserkrankung. Der Verein Projekt Schmetterling finanziert im Klinikum Kassel für zwei Jahre eine zusätzliche halbe Stelle für die Psychoonkologie mit 35.000 € pro Jahr. Des Weiteren werden psychoonkologische Weiterbildungsmaßnahmen in Höhe von einmalig 3.000 € gefördert.

Die Beratungsstelle, die in Zusammenarbeit mit der Hessischen Krebsgesellschaft eingerichtet wurde, ist offen für alle Betroffenen – unabhängig davon, wo und wie sie behandelt werden und unabhängig vom Erkrankungsstadium. Um ein breites Feld an Fragen abzudecken, ist die Beratungsstelle interdisziplinär mit drei Mitarbeiterinnen besetzt, die umfassend zu sozialen und psychologischen Fragen und Themen beraten können. Die Eröffnung der Psychosozialen Krebsberatungsstelle hat eine Lücke in der psychoonkologischen Versorgung von ambulanten Patienten und Angehörigen geschlossen, da diese Leistung nicht von den Krankenkassen übernommen wird.

Beim feierlichen Projektstartschuss wurde im Beisein von Klinkverwaltung, Ärzteschaft, Stiftungen, Vereinsvorstand und Ursula Bouffier, Schirmherrin des Vereins, der Fördervertrag unterzeichnet. Prof. Dr. Martin Wolf, Onkologie-Chefarzt im Klinikum Kassel, bestätigte, dass Patienten in der Nachsorge und ambulanten Betreuung bei psychoonkologischen und sozialrechtlichen Fragen in der Vergangenheit oft auf sich allein gestellt waren. Den großen Bedarf an Unterstützung zeigten die 755 Beratungsgespräche, die das Team seit der Eröffnung der Krebsberatungsstelle im September 2017 geführt habe. Dank des Vereins Schmetterling könne das psychoonkologische Angebot nun weiter ausgebaut und in die Fläche getragen werden. So ist ab Januar 2019 auch ein Angebot der Beratungsstelle in Bad Arolsen geplant. Mit den Worten „der Dank der Betroffenen und das Gefühl etwas Gutes zu tun geben mir persönlich, aber auch allen anderen Mitgliedern, viel zurück und spornen uns gleichzeitig für unser weiteres Engagement an“ rief Schirmherrin Ursula Bouffier alle Anwesenden zur Unterstützung des Vereins auf und betonte, dass in Bezug auf das Spenden sammeln „keine kreativen Grenzen gesetzt“ sind.

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