Wer wir sind

Psychoonkologische und psychosoziale Betreuung für Kopf-Hals-Tumorpatienten

Seit Juli 2017 fördert der Verein dieses innovative Projekt, um Krebspatienten zu helfen, die an sichtbarer Entstellung leiden und dadurch stark beinträchtig und teilweise vom sozialen Leben ausgeschlossen sind. Kopf-Hals-Tumorpatienten müssen sich oftmals Operationen zur Entfernung des Tumors unterziehen, die wichtige Funktionen im Mund- oder Rachenbereich in Mitleidenschaft ziehen. In der Folge sind Schlucken, Sprechen, Kauen oder Atmen nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Dank der finanziellen Unterstützung des Schmetterlings konnte erstmalig in Deutschland für die Patientinnen und Patienten am Schwerpunkt Kopf-Hals-Tumore des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt ein interdisziplinärer Liaisondienst für die medizinisch-psychosoziale und psychoonkologische Betreuung eingerichtet werden. Hier arbeiten eine Ärztin und eine Psychoonkologin Hand in Hand und stehen den Betroffenen als vertraute Ansprechpartnerinnen über den gesamten Therapiezeitraum hinweg zur Seite.

Positive Rückmeldungen der Patienten gibt es vor allem zum ganzheitlichen Ansatz: im gemeinsamen Gespräch wird der Umgang mit Gefühlen wie Angst oder Scham sowie mit der individuellen Situation – z.B. Veränderungen in der Paarbeziehung, im Beruf oder der finanziellen Lage – unter medizinischen sowie psychologischen Gesichtspunkten  besprochen. Vor allem schätzen die Betroffenen, dass sich die Ärztin und die Psychoonkologin ausführlich Zeit nehmen und sie feste Ansprechpersonen haben, denen sie sich anvertrauen können. Durch die Etablierung des Liaisondienstes können mittlerweile 100% der Patientinnen und Patienten mit einem Kopf-Hals-Tumor psychoonkologisch abgeklärt und, wo notwendig und erwünscht, entsprechend beraten und betreut werden.

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