Historie

Am Anfang stand das „Projekt Schmetterling“

Im Januar 2000 entstand das „Projekt Schmetterling“ als psychoonkologische Beratungsstelle für Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen. Gegründet wurde das Projekt vom damaligen Klinikdirektor der Universitätsfrauenklinik in Frankfurt/Main, Prof. Dr. med., Dr. h.c. Manfred Kaufmann, der Initiatorin und Projektleiterin Constanze Klee und der ehemaligen Frankfurter Stadtverordneten Karin Meulenbergh, in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

Als ausschließlich spendenfinanziertes Pilotprojekt für Patientinnen mit gynäkologischen Tumorerkrankungen und deren Angehörige, wurde das Projekt Schmetterling bereits 2001 vom Hessischen Sozialministerium als „Modellprojekt für Hessen“ im Sinne einer frauengerechten Gesundheitsversorgung anerkannt. Damit ist es schon damals gelungen, der Psychoonkologie ein Stück weit die Bedeutung in der Öffentlichkeit zu geben, die ihr im Rahmen einer ganzheitlichen Krebsbehandlung zusteht. Die Hoffnungen auf zumindest anteilige Finanzierungen durch die öffentliche Hand wurden aber immer wieder zunichte gemacht.

Die Öffnung des „Projekts Schmetterling“ auf weitere onkologischen Abteilungen des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität wurde ab 2005 von Gardy Läpke engagiert vorangetrieben. Sie organisierte Charity Veranstaltungen zur Steigerung der Spendenerlöse und des Bewusstseins der Notwendigkeit psychoonkologischer Beratung.

Zur finanziellen und ideellen Sicherstellung der bestehenden psychoonkologischen Beratungsstelle „Projekt Schmetterling“ sowie der schrittweisen Erweiterung auf alle onkologischen Abteilungen des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität, wurde am 20. Januar 2007 von den Initiatoren des Projekts zusammen mit weiteren engagierten Bürgern, Betroffenen, Ärzten und Führungskräften aus der Wirtschaft der „Verein Projekt Schmetterling e.V.“ gegründet. Den Vorsitz übernahm Karin Meulenbergh, im Sommer 2011 gefolgt von Bernhard Läpke, der bereits seit Vereinsgründung Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender war. Unter dem Motto „Mit der Diagnose Krebs hin zum Leben“ setzt sich der Verein für eine umfassende psychoonkologische Betreuung von Krebspatienten und deren Angehörigen, die immer auch unmittelbar durch die Erkrankung belastet sind, ein.

Seit 2011 steht der Verein unter der Schirmherrschaft von Ursula Bouffier.

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